sprizz-polykeg-20-liter | Kategorie: Prosecco & Fasswein / Gastronomie | Stand: 2025
Sprizz vom Fass: Piu Sprizz im 20-Liter-Polykeg – die smarte Aperol-Alternative für Gastronomie & Events
Ein Glas Sprizz in unter 10 Sekunden. Kein Mischen, kein Abmessen, kein geschultes Personal nötig. Der Piu Sprizz von Serena kommt fix und fertig gemischt im 20-Liter-Polykeg – direkt an die bestehende Zapfanlage, über den Korbfitting, sofort einsatzbereit. Und er hat einen Vorteil gegenüber dem Marktführer Aperol, den viele Gastronomen noch nicht kennen: keine Alkopopsteuer.
Was ist Piu Sprizz – und was macht ihn besonders?
Piu Sprizz ist der fertig gemischte Sprizz / Spritz / Veneziano von Serena Wines, dem Marktführer im Fasswein-Bereich in Italien. Serena produziert jährlich rund 1,5 Millionen Fässer und steht wie kaum ein anderer Name im nördlichen Veneto für gleichbleibende Qualität in großem Maßstab.
Was den Piu Sprizz von der Konkurrenz abhebt, sind drei Dinge:
Der entscheidende Preisvorteil: Keine Alkopopsteuer
Dies ist der USP, den viele Gastronomen bei ihrer Kalkulation übersehen – und der einen erheblichen Preisunterschied erklärt.
In Deutschland gilt seit 2004 das Alkopopsteuergesetz. Alkopops – trinkfertige Mischgetränke auf Basis von Spirituosen – unterliegen einer Sondersteuer von 5.550 Euro je Hektoliter reinen Alkohols. Das macht bei einer 0,275-Liter-Flasche rund 84 Cent extra pro Flasche. Das Finanzgericht München hat 2017 ausdrücklich bestätigt, dass Aperol Spritz als Alkopop gilt und dieser Steuer unterliegt – weil Aperol auf Industriealkohol basiert.
Der Piu Sprizz dagegen basiert auf Prosecco (einem Weinprodukt). Damit fällt er nicht unter das Alkopopsteuergesetz. Für Gastronomen bedeutet das: niedrigerer Einkaufspreis, höhere Marge – bei gleichwertigem Produkt.
200 % mehr Gläser in der gleichen Zeit
Wer schon einmal einen Abend mit 80 Gästen und drei Barkeepern erlebt hat, die alle gleichzeitig Sprizz mischen, kennt das Problem: Das Getränk ist zum Flaschenhals der ganzen Serviceoperation geworden. Die Zubereitung eines handgemischten Spritz dauert zwei bis drei Minuten – Öffnen, Abmessen, Einschenken, Soda dazu, Eis, Orangenscheibe.
Mit dem Polykeg: Zapfhahn auf, Glas füllen, Eis und Orangenscheibe dazu – fertig. Zehn Sekunden pro Glas, auch für ungelerntes Personal. Keine Fehldosierung, kein schwankender Geschmack, keine offenen Flaschen am Abend.
Bei Veranstaltungen mit über 50 Gästen reduziert das Polykeg den benötigten Personalaufwand an der Bar spürbar. Ein Mitarbeiter schafft in der Hochphase problemlos die Versorgung, wo vorher zwei gebraucht wurden.
Technische Details: Piu Sprizz im 20-Liter-Polykeg
Der Anschluss erfolgt über den Korbfitting – identisch mit den anderen Fass-Weinen und Seccos aus dem Veneto. Wer bereits Fasswein oder Prosecco vom Fass im Ausschank hat, benötigt kein zusätzliches Zubehör. Das Fass ist mit 2,5 bar abgefüllt und mit jeder handelsüblichen Bier- oder Wein-Zapfanlage kompatibel – egal ob CO₂ oder Mischgas.
Nach dem Ausschank wird das Fass über den roten Entlüftungsknopf drucklos gemacht und kommt direkt in die Gelbe Tonne. Kein Pfand, kein Rücktransport, kein Aufwand.
27 Flaschen weniger schleppen – das Handling im Vergleich
Ein 20-Liter-Polykeg ersetzt 27 Flaschen à 0,75 Liter. Alles, was mit diesen 27 Flaschen zusammenhängt, entfällt:
- Flaschen einzeln einkaufen und einlagern
- Vorkühlen und in die Kühlung einräumen
- Öffnen, abmessen, mischen – Glas für Glas
- Angebrochene Flaschen sichern und wegräumen
- Ausschankverluste durch Reste und Fehldosierungen
- Altglas entsorgen, Kartonage recyceln
- Rücktransport von Pfandware
- Einmal Fass anschließen → zapfen → entsorgen. Fertig.
Piu Sprizz vom Polykeg vs. handgemischter Aperol Spritz
| Kriterium | Piu Sprizz / Polykeg | Handgemischter Spritz |
|---|---|---|
| Ausschankgeschwindigkeit | ✓ 15–16 Gläser / 3 Min. | 6–7 Gläser / 3 Min. |
| Qualitätskonstanz | ✓ Identisch, jedes Glas | Schwankend je nach Person |
| Alkopopsteuer | ✓ Keine (Weinbasis) | Ja – ca. 84 ct/Flasche extra |
| Personalanforderung | ✓ Keine Expertise nötig | Barkeeper / Einweisung nötig |
| Schwund & Verluste | ✓ 0 % – kein Rest | 10–20 % durch Reste & Fehler |
| Platzbedarf | ✓ 1 Fass im Kühler | Kühlregal für 27+ Flaschen |
| Entsorgung | ✓ Gelbe Tonne – kein Pfand | Altglas, Pfandrückgabe, Karton |
| Kalkulationssicherheit | ✓ Sehr hoch – fixer Preis/Glas | Schwankend durch Dosierung |
| Grundlage | ✓ Prosecco (Weinprodukt) | Aperol = Spirituosenbasis |
Wer profitiert am meisten vom Sprizz-Polykeg?
Gastronomie mit Fasszapfanlage
Restaurants, Bars und Biergärten, die bereits eine Anlage betreiben, können den Piu Sprizz sofort einhängen – Korbfitting genügt. Der Sprizz läuft über dieselbe Leitung wie Fasswein oder Secco, keine Zusatzinvestition. Besonders in der Hochsaison auf Terrassen und im Biergarten entlastet das die komplette Service-Mannschaft spürbar.
Events, Feste und Caterer
Stadtfeste, Firmenevents, Hochzeiten, Sportveranstaltungen – überall dort, wo viele Gäste in kurzer Zeit bedient werden müssen, ist das Polykeg die überlegene Lösung. Leih-Zapfanlage vom Getränkemarkt mit Korbfitting, Fass kühlen, anschließen – fertig. Mit einem 20-Liter-Fass versorgen Sie locker 100 Gäste mit je einem Aperitif-Glas.
Endkunden und Privatfeiern
Auch für Gartenfeste oder größere private Feiern: Leih-Zapfanlage vom Getränkemarkt (Korbfitting!), Fass auf 6–8 °C kühlen, anschließen. Kein Mischen, kein Abmessen – jeder Gast bekommt denselben, perfekt abgestimmten Sprizz.
Warum heißt es „Piu Sprizz“ und nicht „Aperol Spritz“?
Der Name ist kein Marketing – er hat weinrechtliche Gründe. Aperol ist eine eingetragene Marke der Campari Group. Spritz ist in bestimmten Kontexten ebenfalls geschützt. Der Piu Sprizz nennt sich bewusst anders: Piu (italienisch für „mehr“) kombiniert mit Sprizz – der deutschen Schreibweise des venezianischen Originals.
Dazu kommt: Weinrechtlich muss der Grundwein des Getränks aus dem Veneto korrekt als Glera Frizzante IGT oder Piu Secco deklariert werden – nicht als „Prosecco“, da dieser Begriff seit 2009 einer EU-geschützten Herkunftsbezeichnung aus dem DOC-Anbaugebiet vorbehalten ist. Die Traube ist dieselbe (Glera), das Anbaugebiet liegt leicht außerhalb – und genau das ermöglicht den deutlich günstigeren Preis bei gleichem Geschmack.
— Michael Landrock, cru.de
Häufige Fragen zum Piu Sprizz im Polykeg
Was ist der Unterschied zwischen Piu Sprizz und Aperol Spritz?
Der wesentliche Unterschied liegt in der Basis: Piu Sprizz basiert auf Prosecco (Piu Secco / Glera Frizzante), Aperol auf Industriealkohol (Spirituose). Das hat steuerliche Konsequenzen – Aperol Spritz gilt als Alkopop und unterliegt einer Sondersteuer, Piu Sprizz nicht. Geschmacklich wurde Piu Sprizz bewusst etwas herber formuliert, die Bitter-Ingredienzien kommen vom gleichen Lieferanten wie bei der Campari-Gruppe.
Welchen Zapfkopf benötige ich?
Den Korbfitting (Korbzapfkopf). Das Fass ist mit 2,5 bar abgefüllt und kompatibel mit jeder Bier- oder Wein-Zapfanlage sowie Leih-Zapfanlagen vom Getränkemarkt. Beim Ausleihen explizit nach dem Korbzapfkopf fragen.
Wie viele Gläser bekomme ich aus einem 20-Liter-Fass?
Bei 0,2 Liter pro Glas: 100 Gläser. In der Gastro-Realität mit Eis (das Volumen einnimmt): 120–130 Gläser. Das entspricht dem Inhalt von 27 Flaschen à 0,75 Liter.
Kann ich das Fass auch mit Pressluft betreiben?
Ja – das Polykeg verwendet das Bag-in-Keg-System. Der Innenbeutel trennt das Getränk vom Druckgas. Dadurch ist auch Pressluft als Treibmittel möglich, da sie den Prosecco nicht berührt. CO₂ und Mischgas funktionieren selbstverständlich ebenfalls.
Wie entsorge ich das leere Fass?
Roten Entlüftungsknopf drücken, Fass drucklos machen – dann kommt es direkt in die Gelbe Tonne / den Plastikmüll. Kein Pfand, kein Rücktransport, keine Rückfrachtkosten.
Ist Piu Sprizz auch für Privatfeiern geeignet?
Absolut. Leih-Zapfanlage mit Korbfitting beim Getränkemarkt, Fass auf 6–8 °C kühlen, anschließen. Ein 20-Liter-Fass reicht für ca. 100 Aperitif-Gläser – ideal für Gartenfeste, Geburtstage oder Hochzeiten.
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